Manuelle Medizin

Die Manuelle Medizin stellt einen wunderbaren Zugang zur Diagnostik und Behandlung einer Vielzahl von Störungen im Kindesalter dar. Das Konzept der segmentalen Funktionsstörung, von sensomotorischen Störungen und muskulären Dysbalancen hat in den letzten Jahren einen zunehmenden Anteil in der modernen Medizin gewonnen. Viele Patienten denken bei Chirotherapie immer gleich an „Wirbel einrenken“ und „martialischen Behandlungsmethoden“. Das ist bei weitem nicht so.

Die Manuelle Medizin eine sehr schonende und effektive Behandlungsmethode, die freundlich und zugewandt einen ganzheitlichen Blick auf den Patienten wirft.

Die manuelle Medizin, insbesondere bei Kindern, folgt einem klaren neurophysiologischen Konzept, bei dem der Schwerpunkt auf sensomotorischen Störungen liegt, die durch segmentale Funktionsstörungen bedingt sind. Die „Blockade“ ist dabei nicht ein ausgerenkter Wirbel, sondern eine diffizile Störung in der Gewebsumgebung von Wirbeln  und Gelenken. Diese Störung zu beheben und somit das Gleichgewicht der efferenten und afferenten Impulse von dem Gelenk zum Gehirn und zurück wieder herzustellen ist das Ziel der Behandlung.

Gerade bei den Säuglingen arbeiten wir im wesentlichen nur mit diversen Weichteiltechniken, zu denen auch osteopathische Griffe zählen. Die Atlastherapie ist eine weitere Therapieoption, bei der nur ein kurzer Impuls auf den Atlasquerforsatz gegeben wird.

Vor allem in der Kinderheilkunde kristallisieren sich in den letzten Jahren immer mehr leichtere und schwerere Krankheitsbilder heraus, deren Ursprung in einer gestörten Sensomotorik und damit einhergehend in einer falschen Körperwahrnehmung begründet sind.
Beispiele sind bei den Säuglingen v.a. die Tonusasymmetriestörungen (TAS oder auch KIS genannt), die z.B. zur Folge haben können, dass die Säuglinge vorwiegend in eine Richtung schauen, vermehrt schreien, Schiefahltungen oder  Schädelasymmetrien entwickeln, oder auch vermehrt spucken. Herzschmerzen bei größeren Kindern sind sehr häufig auf eine Blockierung eines Brustwirbels zurückzuführen. Aber auch akute Ereignisse, die die Erwachsenen gerne als „Hexenschuss“ bezeichnen können bei Kindern auftreten und zu akuten Schmerzen führen.

Die Manuelle Medizin hat unsere Praxis sehr bereichert. Wir haben hier einen neuen ganzheitlichen Ansatz, unseren Patienten zu helfen. Wir betonen an dieser Stelle, dass wir bei allen Störungen immer auch andere Differentialdiagnosen mitberücksichtgen. Z.B. wird bei Herzschmerzen natürlich vorher auch eine kardiologische Untersuchung durchgeführt.

Dr. Peter Grünberg hat in den letzten Jahren die aufwendige Zusatzausbildung erworben und sich danach noch speziell in der Behandlung der Säuglinge und Kinder weitergebildet und zertifiziert.

Manuelle Medizin

Kostenübernahme

  • Leider können wir nur einen Teil der Behandlung über die gesetzlichen Krankenkassen abrechnen.
  • Die osteopathische Behandlung ist nicht Teil des Leistungskataloges der Krankenkassen.
  • Möchten Sie trotzdem die manualmedizinisch- osteopathische Behandlung für Ihr Kind durchführen lassen, bringen Sie bitte folgende Einverständniserklärung unterschrieben zum Termin mit. 
  • Bei privatversicherten Patienten erfolgt die Kostenübernahme im Regelfall vollständig.